Über die Steirische Harmonika
 
 

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Steirische Harmonika



Die steirische Harmonika mit ihrem charakteristisch-unverwechselbaren Klang hat viele Freunde gefunden.

Die steirische Harmonika ist ein Volksinstrument auf der am besten "echte" Volksmusik gespielt werden sollte.
Die spezielle Bauweise der steirischen Harmonika erfordert Angaben zur spieltechnischen Ausführung, da die meisten Töne der Melodieseite auf verschiedenen Tasten, in Abhängigkeit von der Balgführungsrichtung, gespielt werden können. Die dafür nötige Notation nennt man
"Griffschrift"

Geschichte und Herkunft
Die alte Mundorgel mit durchlagenden Zungen, die auf bisher ungeklärte Weise aus China zu uns gelangte, regte unsere Instrumentenbauer zu Versuchen an. Im Jahr 1821 entwickelte Christian Friedrich Ludwig Buschmann daraus die Mundharmonika und schliesslich 1822, die sogenannte "Handaelone", eine Handharmonika, die schliesslich dann von Cyrillus Demian verbessert wurde. Demian liess sich sein Instrument 1829 patentieren mit dem Namen Accordion. Das Demian´sche Accordion war ein diatonisches Instrument, somit nicht zu verwechseln mit unserem heutigen Akkordeon. Wechseltönig, denn auf Zug und Druck erklangen verschiedene Töne.

Stimmungen
Die steirische Harmonika wird inverschiedenen Stimmungen gebaut:

  • Normale B-Stimmung für das Zusammenspiel mit Blasinstrumenten;
  • Normale C-Stimmung für das Zusammenspiel mit Streich-, Zupf- und Schlaginstrumenten.
Die steirische Harmonika ist diatonisch gestimmt, sie enthält also nur Töne von ganz bestimmten Tonarten.
Sie wird am häufigsten in folgenden Stimmungen gebaut:

  • B - Es - As (DUR) bzw. B - Es - As - Des oder F - B - Es - As (Bei vierreihigen)
  • H - E - A, Cis - Fis - H bzw. H - E - A - D oder Cis - Fis - H - E;
  • C - F - B bzw G - C - F - B;
  • A - D - G bzw. E - A - D - G oder A - D - G - C


Die spezielle Bauweise der steirischen Harmonika weist im wesentlichen folgende Merkmale auf:

  • Diatonische Stimmung in vielen Varianten,

  • Bei jeder Spieltaste (Gleichtontasten ausgenommen) erklingen je nach Balgführung unterschiedliche Töne. Von der Balgführung wiederum hängt die Harmoniefolge der Bässe und Akkorde ab

  • Die meisten Töne der Diskantseite sind auf verschiedenen Tasten, damit mehrfach vorhanden. Das c´ z.B. ist zweimal, das c´´´ dreimal und das c´´ gleich viermal vorhanden (bei 33 Diskanttasten)



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    08.01.2010