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Die Griffschrift
Die "Griffschrift" als eine speziell für die steirische Harmonika entwickelte Notenschrift ermöglicht einen leichten Zugang zum Instrument, sodaß selbst Kinder schon nach wenigen Unterrichtsstunden Stücke spielen können. Die Leichtverständlichkeit und Übersichtlichkeit des Griffschrift-Notenbildes entspricht alten pädagogoischen Prinzipien.
Das Notensystem
Wegen der speziellen Bauart der steirischen Harmonika verwendet man nicht die übliche Notenschrift im Violin- und Baßschlüssel, sondern eine sogenannte GRIFFSCHRIFT, bei der die Stellung der Noten im Notensystem nicht die wirkliche Tonhöhe, sondern die zu greifenden Tasten anzeigt.
Die Noten auf den Linien beziehen sich auf die Tasten der zweiten (mittleren) Reihe,
die Noten in den Zwischenräumen auf die Tasten der ersten (äußeren) Reihe,
die Noten in den Zwischenräumen mit einem Kreuz # davor beziehen sich auf die Tasten der dritten (inneren) Reihe.
Noten auf den Linien mit Kreuz davor beziehen sich auf die innerste Reihe bei vierreihigen Instrumenten.
Wegen der Vielzahl von unterschiedlichen Stimmungen und der eigenen Bauart, erfordert es zusätzliche spieltechnische Informationen, wie z.B. Balkzug oder Griffe, die bei der Griffschrift berücksichtigt werden.
Sie gibt an, welche Taste bei verschiedenen Möglichkeiten zu greifen ist, bzw. wie der Balk zu führen ist. Die Griffschrift gibt lediglich Takt und Zeitdauer der einzelnen Noten an. Jedoch ist es möglich, Violinschlüssel-Übertragung anhand verschiedener Klangtabellen und Griffschrifttabellen vorzunehmen.

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08.01.2010
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